WOW – die Reise zum AUGENHÖHEcamp nach Berlin war heiß…

..denn nicht nur die Temperaturen stiegen am 8. September bis auf 35 Grad, sondern auch die brennenden Fragen und Themen der Teilnehmer heizten die Räume im betahaus ordentlich auf.

Wie schon im Frühjahr zur re:publica (eines der weltweit wichtigsten Events zum Thema digitale Gesellschaft) hat sich auch meine Reise nach Berlin im September zum AUGENHÖHEcamp mehr als gelohnt und es wird nicht das letzte AUGENHÖHEcamp gewesen sein. Das ist ein Versprechen – an mich selbst! In Berlin habe ich dann auch Sven Franke und Nadine Nobile, Kernmitglieder von AUGENHÖHE sowie dem Verein AUGENHÖHEcommunity e. V. (ein Verein, der das Ziel hat, AUGENHÖHE in Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft zu integrieren und Aktivitäten mit den entsprechenden Mitteln unterstützen möchte) getroffen, war dankbar für die Gespräche mit den beiden und konnte etwas mehr über die entstandene Bewegung aus dem Film AUGENHÖHE wie die Entstehung regionaler Stammtische oder AUGENHÖHEcamps erfahren.

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Foto: Sandra Wilms

Somit steht mal wieder fest: Berlin ist immer eine Reise wert. Die Stadt ist groß, multikulturell, lebendig, unterschiedlich, geschichtsträchtig, historisch, bedeutend – eine schöne Hauptstadt, eine Weltstadt. Berlin ist für viele Menschen ein Anziehungsmagnet, gerade junge Berufseinsteiger sehen hier viel Potenzial und suchen ihre Chancen.

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Foto: Sandra Wilms

Coworking Spaces sind in Berlin wie auch andernorts keine Seltenheit, hat man doch längst erkannt, welches Potenzial an Orten des Lernens und Teilens entsteht wenn es diesen „Raum“ für Ideen, Experimente, Gespräche und Zusammenarbeit gibt  – wie auch im betahaus in Berlin. Hier entsteht eine Kreativ- und Digitalszene, es bildet sich eine Community nach dem Motto „LET’S WORK TOGETHER.“

Das AUGENHÖHEcamp ist ein Lernraum
Und damit komme ich zurück zur Überschrift meines Artikels und zur Frage „Was ist eigentlich ein AUGENHÖHEcamp?“ Das ist einfach zu beantworten. Hier unterstützen sich unternehmerische Menschen, Geschäftsführer, Organisationsentwickler, Personaler sowie engagierte Mitarbeiter gegenseitig, helfen sich bei der Lösungsfindung konkreter Probleme, geben konstruktives Feedback, hinterfragen Vorgehensweisen und manche liebgewonnene Gewohnheit. Es kommen Menschen zusammen, die wirksam und ergebnisorientiert an ihren und gemeinsamen Themen rund um die Zukunft der Arbeit auf Augenhöhe und Wertewandel arbeiten möchten.

Die AUGENHÖHEcamps werden übrigens dezentral von regionalen Teams in Deutschland und auch über die Grenzen hinweg eigenständig organisiert.

Diesen Monat nahm ich zum ersten Mal an einem AUGENHÖHEcamp teil, und was soll ich sagen, es war für mich großartig, phantastisch, kreativ, bereichernd – eine tolle Erfahrung. Rund 100 Menschen kamen zusammen und füllten den super organisierten Tag mit ihren Themen und Fragen im Open Space Format. Offen, flexibel und unkompliziert.

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Foto: Inga Höltmann (Twitter, http://bit.ly/2cQzQyl)

Nach dem morgendlichen Get-Together, der Begrüßung des Organisationsteams und Erläuterungen zum Ablauf des AUGENHÖHEcamps und zu den Zielen, machten sich viele Teilnehmer gemäß dem Barcamp Gedanken auf den Weg, ihre Sessions vorzustellen wie zum Beispiel „Wie wachse ich am Widerstand“, „Weniger Hierarchie = mehr Erfolg aller. Wie teilt man die Beute motivierend?“ oder „Augenhöhe in der Pflege“. Eine Agenda gab es hier vorher nicht. Die Themengestaltung entstand mit den Menschen vor Ort. Eine Twitter Wall machte Ergebnisse und Kommentare der einzelnen Sessions sichtbar.

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Foto: Sandra Wilms

Gesundes Fingerfood, Obst, kühle Getränke und eine wohlfühlende Camp-Aura sorgten für frische Gedanken, genügend Energie in unseren Körpern und ließen uns durch den Tag gleiten.

LET’S WORK TOGETHER: Ich bin der Meinung „Genau das ist spitze!“
Nach einem spannenden Tag kam ich völlig geflasht mit vielen guten Gedanken, Ansätzen und Antworten zu Hause an. Fast unglaublich war die Tatsache, welch positive Energie an nur einem Tag entstehen kann zwischen Menschen, die sich vorher gar nicht kannten und was für Ergebnisse daraus hervorgegangen sind.

Ich war und bin dankbar für die vielen Begegnungen und wertvollen Gespräche mit interessierten und netten Menschen, die neuen Herausforderungen, Kultur- und Organisationsentwicklung offen gegenüber stehen und aktiv in ihrem Umfeld mit voran treiben möchten. Ich freue mich schon jetzt auf die Vernetzung mit dem einen oder anderen auch auf digitalem Weg. Gleichgesinnte bleiben auf diesem Weg in Verbindung, tauschen sich zu den Themen aus, und machmal gehen sogar ganz neue Ideen und Projekte daraus hervor.

Und wer jetzt richtig Lust auf frischen Wind bekommen hat: Das nächste AUGENHÖHEcamp findet am 22.11.2016 in München statt. Im November wird es voraussichtlich nicht ganz so heiß, dafür aber bestimmt genau so spannend werden. Versprochen.

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„A person who never made a mistake never tried anything new.“

Das wusste seinerzeit Albert Einstein schon!

 

 

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